iPad im Studium

iPad im Studium

31.08.2011 in Jura & Lehre

An Unis und Fachhochschulen werden Lernmaterialien zunehmend digital bereit gestellt. Doch muss man als Studierender dann immer alles gleich ausdrucken und Berge von Papier mit sich herumschleppen?

Die Meisten tun’s. Viele haben ihre Skripte auf dem Notebook dabei. Aber auch das ist oft lästig, zu unhandlich und selten hält der Akku einen ganzen Studientag durch. Ein iPad bietet da eine verlockende Alternative: es ist klein, äußerst portabel und bedienerfreundlich. Keine störende Tastatur, bedient wird das iPad ja bekanntlich mit den Fingern. Und der Akku hat einen sehr langen Atem. Hinzu kommen praktische Apps zur Anzeige und Bearbeitung von Dokumenten.

Welches iPad ist das Richtige?

Mit dem Einsteigermodell kommt man prima klar im Studium. Und bis man den Speicher von 16 GB nur mit Skripten betankt hat, ist man wahrscheinlich längst über die Regelstudienzeit hinaus…
Empfehlenswert sind aber 32 GB, nicht nur wegen der besseren Chancen beim Wiederverkauf. Ein iPad macht ja auch Spaß als MP3- und Videoplayer, und da darf’s gern auch etwas mehr Platz auf der Platte sein. Wem das immer noch nicht reicht, greift zur 64-GB-Version.
Wer an seiner Uni oder FH ein WLAN hat (und das ist immer häufiger der Fall), kann getrost auf das iPAD 3G verzichten. Es sei denn, er will wirklich immer und überall ins Internet. Aber das bezahlt er dann auch mit dem Preis für’s teure iPad-Modell und einem Kartenvertrag. Apropos Vertrag: wer ohnehin ein Handy oder Smartphone besitzt, kann dieses möglicherweise als WLAN-Router konfigurieren (geht z.B. beim iPhone); dann kommt man hierüber mit dem iPad ins Netz.

Praktisches Zubehör

Der Zubehörmarkt für das iPad ist groß. Schauen wir uns einmal an, was davon für’s Studium nützlich sein kann.

Lebensverlängernde Maßnahmen
Auf dem Weg zur Uni kann man mit dem Carplug sein iPad im Auto via USB aufladen. Mit der Powerbat kann laut Hersteller um bis zu 7 Stunden länger im Web gesurft werden.

Carplug
15 Euro
www.artwizz.de
Powerbat
80 Euro
www.artwizz.de

Griffig
Wer’s nicht so mit der Software-Tastatur des iPad hat, der greift zum Alupen oder legt sich die gerade einmal 12 mm hohe Bluetooth-Minitastatur zu (zum Beispiel bei Pearl, deutlich günstiger als das 70 Euro teure Wireless Keyboard von Apple).

Alupen
25 Euro
www.just-mobile.eu
Bluetooth-Minitastatur
30 Euro
www.pearl.de

In Hülle und Fülle
Schutzhüllen für’s iPad gibt es viele. Wenn Material und Farbe auch reine Geschmackssache sind, sollte man aber darauf achten, dass die Hülle zugleich als Ständer fungieren kann, mit dem sich das iPad schräg aufstellen und so angenehmer bedienen lassen kann. Dies ist zum Beispiel beim SmartGuy Book der Fall.

SmartGuy Book iPad
50 Euro
www.artkis.de

Apps für’s Studium

Die gute Nachricht für den schmalen Geldbeutel eines Studierenden: eigentlich bringt das iPad schon alle Programme mit, die man braucht: Safari zum Surfen im Internet, Mail für’s Lesen und Schreiben der elektronischen Post und iBooks zum Verwalten und Lesen von PDFs.

Zum Thema „PDFs in iBooks“ seien die beiden englischen Tutorials von Ross McKillop empfohlen: Hier wird der Import über iTunes sowie mit Dropbox beschrieben.

Wer 3,99 Euro in mehr Komfort bei der PDF-Nutzung investieren möchte, wird mit Good Reader seine Freude haben. Auf der Website von Good.iWare ist dazu ausführlich dokumentiert, was geht: vom Up- und Download von PDFs über das automatisierte Synchronisieren von Dateien und Ordnern, dem Lesen von E-Mail-Anhängen und Google Docs-Dokumenten bis hin zum Anlegen von Markierungen und Notizen in PDF-Dateien.

Vorlesungen im iTunes Store

Ja, das gibt’s! Eine kleine Einführung in die praktische Philosophie gefällig? Dann öffnen Sie bitte in iTunes den iTunes Store.

Rufen Sie dort im Menü iTunes U das Sie interessierende Fachgebiet (z.B. Geisteswissenschaften) auf.

Dort erwartet Sie dann ein internationales, allmählich auch in Deutschland stetig wachsendes Angebot an Skripten und Folien als PDFs und sogar ganze Vorlesungen als Video- oder Audiomitschnitte, die direkt abgespielt oder als Podcasts geladen werden und danach in der Medienleiste der iPod-App unter iTunes U verfügbar sind.

Soviel zum iPad in der Uni – oder sollte man besser umgekehrt formulieren: zur Uni im iPad?

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