MAKI – die richterliche KI-Assistenz

MAKI – die richterliche KI-Assistenz

26.11.2023 in Jura & Lehre

MAKI – die Massenverfahrensassistenz mithilfe von Künstlicher Intelligenz

In der aktuellen Deutschen Richterzeitung (DRiZ 11/2023) stellen Gersine Irskens, Richterin am Landgericht und IT-Referatsleiterin des Niedersächsischen Justizministeriums und Dr. Barbara Rox, Richterin am Oberlandesgericht Braunschweig, die KI-Assistenz MAKI und ihre ersten Erfahrungen mit dem KI-Tool vor.

Das ist das Besondere an MAKI:

1. Bereitgestellt wird eine Rahmensoftware, die sich jeder Richter, jeder Richterin bzw. jeder Spruchkörper individuell trainiert und einstellt.

2. Die KI-Assistenz ist so generisch moduliert, dass sie nicht auf einen bestimmten Massenverfahrenstypus festgelegt ist. Eine neue Klagewelle erreicht die Gerichte? MAKI hilft. Und das, ohne die Software zunächst anpassen, testen und ein neues Release ausrollen zu müssen.

3. Die KI-Assistenz ist bereits für die Testphase über eine Synchronisationsschnittstelle an die e-Akte angeschlossen. Die Vollintegration in die IT-Landschaft der Justiz (vom Postein- und ausgang über e-Akte und Fachverfahren bis hin zu dem Textprogramm) wird im Rahmen des Projektes konzipiert.

Den Akteuren ist dabei wichtig, dass einerseits die wissenschaftliche, interdisziplinäre Begleitung des Projekts durch das Team rund um Prof. Dr. Philipp Reuß und Dr. Valentin Gold und andererseits der enge Austausch mit den anderen Bundesländern im Rahmen des Themenkreises KI der Arbeitsgruppe Zukunft der Bund-Länder-Konferenz und die Berücksichtigung der – sich in der Entstehung befindenden – KI-Stategie und KI-Plattform der Justiz erfolgen.

Weitere Informationen zum Thema KI und Justiz finden Sie hier:

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